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Was für viele Menschen lange Zeit Wunschdenken blieb, wurde mit Corona unglaublich schnell zur realen Möglichkeit: das Home-Office. Ein Thema, mit dem seit kurzem jeder etwas anfangen kann und auch seine ganz eigene Meinung dazu hat, denn die neue Form des Arbeitens bietet neben vielen Vorteilen auch einige Nachteile. Nun stellt sich die Frage: Bleibt das Konzept des Home-Office auch nach der Corona-Pandemie erhalten oder kehrt die Wirtschaft zurück in alte, bekannte Strukturen?

Arbeitnehmer wollen weiterhin Home-Office

Laut einer Umfrage des Bayerischen Forschungsinstitut für Digitale Transformation (BITD) sind etwa 42 Prozent aller Befragten mit der Arbeit von zu Hause zufrieden, 39 Prozent sogar sehr zufrieden. Der Wunsch wird lauter, auch weiterhin die Strukturen des Home-Office in die Arbeit einfließen zu lassen, um die Arbeitsbedingungen den Bedürfnissen der Angestellten anzupassen; wenigstens teilweise.

Große Tech-Firmen sind sich uneinig über weitere Vorgehensweise

Riesige Unternehmen wie Google oder Apple sind sich indes uneinig über den Weg zurück in den „normalen“ Arbeitsalltag. Während Twitter als Vorreiter in Sachen Home-Office agiert und seinen Mitarbeitern erlaubt, auch nach dem Ende der Corona-Krise uneingeschränkt im Home-Office zu arbeiten, will Apple seine Mitarbeiter in den nächsten Monaten schrittweise wieder aus dem Zuhause in die Büros holen. Andere Firmen wie Facebook und Google bieten erstmal die Möglichkeit der Heimarbeit bis zum Ende des Jahres. Aber auch deutsche Unternehmen wie die Telekom möchte hybride Formen der Arbeit nicht ausschließen und zukünftig Präsenz vor Ort mit Home-Office verbinden.

Arbeit von Zuhause macht teilweise Probleme

Bei der Arbeit auf dem heimischen Sofa kann es aber auch zu Problemen kommen. Mit der kurzfristigen Umstellung auf das Konzept Home-Office entstanden schon Netzwerküberlastungen bei Telefonkonferenzsystemen und Telekommunikationsanbietern. Die Corona-Pandemie zeigte schonungslos, ob Unternehmen auf Krisen vorbereitet sind oder nicht. Viele Firmen arbeiten zurzeit immer noch notgedrungen mit unausgereiften Software-Systemen, wobei der Datenschutz erstmal oberste Priorität hat. Fehlende technische Ausstattung und zu langsames Internet sind häufige Problemfelder der Arbeitnehmer. Unternehmen sollten jetzt technisch besser aufrüsten und unbedingt sicherstellen, über eine ausreichende Anzahl an Lizenzen zur Nutzung von Diensten und Anwendungen zu verfügen.

Eine Mischung aus beiden Arbeitsformen als Ergebnis der Krise

Wird Home-Office nun Teil des normalen Arbeitsalltags? Diese Entscheidung liegt bei den Unternehmen selbst und sollte in einer konstruktiven Diskussion und durch das Abwägen von Vor- und Nachteilen des Arbeitens von Zuhause gefällt werden. Viele Unternehmen werden sicherlich den Weg einer Mischform aus Büroarbeit und Home-Office wählen und so wenigstens teilweise die Bedürfnisse ihrer Angestellten befriedigen. So zeigt eine Krise auch neue Wege. Das Argument, dass ein Unternehmen nicht die technischen Voraussetzungen für die Arbeit im Home-Office hat, zählt jedenfalls nicht mehr.

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Das Youbility Team im Home-Office

Wenn auch Sie daran interessiert sind, die Arbeit von Zuhause weiterhin teilweise oder gar vollständig zu ermöglichen, kann Ihnen Youbility Software dabei helfen, eine neue Art des innovativen und produktiven Arbeitens einzurichten. Der Ausbau der Software-Usability ist dabei besonders wichtig, um auch von Zuhause einen perfekten Job zu machen. Als Experten für Softwareentwicklung und Usability übernehmen wir die technische Optimierung, damit auch Sie gleichzeitig die Vorteile von Präsenz vor Ort und dem Konzept Home-Office nutzen können. Wir bieten Ihnen unter anderem nachfolgende Leistungen:

 

Bildquelle: [1] Lauren ManckeUnsplash[2] © Youbility

Redaktion, 10.06.2020